• Berechnungskriterien:
  • Bitte geben Sie Ihre Postleitzahl ein.
  • Bitte entnehmen Sie Ihren genauen Jahresverbrauch Ihrer letzten Stromrechnung.

    Wenn Sie Ihren Stromverbrauch nicht kennen, können Sie sich an den folgenden Durchschnittswerten orientieren:

    Singles:2.000 kWh/Jahr
    2 Personen:3.500 kWh/Jahr
    4 Personen:5.000 kWh/Jahr
    Grossfamilie:8.000 kWh/Jahr

  • Mit Ökostrom bezeichnet man Strom, der zum grössten Teil aus regenerativen Energien gewonnen wird. Bei den regenerativen Energien handelt es sich insbesondere um Solarenergie, Wasserkraft, Windenergie, Geothermie und Biomasse.
     

Was ist Strom?

Strom ist vermutlich eine der wichtigsten Erfindungen der letzten 250 Jahre. Ohne Strom ist unsere Welt kaum noch vorstellbar. Wir alle verwenden ihn ständig: Stecker in die Steckdose – fertig! Der Strom fließt. Was aber ist Strom eigentlich?

Elektrizität

Strom ist ein Teil der Elektrizität. Zur Elektrizität gehört alles, was durch ruhende oder bewegte elektrische Ladung verursacht wird. Träger elektrischer Ladungen sind negativ geladene Elektronen oder positiv geladenen Protonen.

Freie Elektronen

Stoffe, die Strom leiten können, besitzen Atome, die leicht Elektronen frei geben. Diese frei gewordenen Elektronen bewegen sich in den Zwischenräumen der Atome hin und her. Diese freien Elektronen werden dann wieder von einem anderen Atom „eingefangen“, welches gleichzeitig auch Elektronen abgibt, usw.. Eine bestimmte, in etwa gleich bleibende Anzahl von Elektronen bleibt so immer frei. Im Unterschied dazu sind in nichtleitenden Stoffen Elektronen immer fest an ein Atom gebunden.

Spannung

Nicht jeder Stoff, der Strom leiten könnte, leitet Strom tatsächlich. Elektrischer Strom besteht darin, dass sich die freien Elektronen in eine Richtung bewegen. Vielleicht kann man sich fließenden Strom leichter vorstellen, indem man ihn mit fließendem Wasser vergleicht. Leitungswasser fließt, weil es unter Druck steht. Bei einer elektrischen Leitung muss ebenfalls ein Druck erzeugt werden. Dazu muss auf der einen Seite ein Elektronenüberschuss und auf der anderen Seite der Leitung ein Elektronenmangel erzeugt werden. Die Größe dieses Unterschieds wird als Spannung bezeichnet, welche im Elektrizitätswerk erzeugt wird. Kraftwerke sorgen dafür, dass an der einen Seite der Leitung immer ein Maximum an Elektronen besteht. Das hat zur Folge, dass die Elektronen in Bewegung bleiben, also Strom fließt.

Wie aber kommt es dann dazu, dass eine Glühbirne leuchtet? Der Draht in der Glühbirne stellt ein Hindernis für die Elektronen dar. Elektronen stauen sich am Drahtanfang, müssen sich aber durch den Draht pressen, dabei reiben sie aneinander und es entsteht Wärme. Der Draht glüht und es entsteht Licht.

Gleich- und Wechselstrom

Bei Strom wird außerdem zwischen Gleichstrom und Wechselstrom unterschieden. Haushaltsgeräte werden meist mit Wechselstrom betrieben. Wechselstrom verändert permanent seine Richtung, seine Spannung lässt sich mit Hilfe von Transformatoren leicht umwandeln. Beim Haushaltsstrom wechselt die Spannung im Zehn-Millisekunden-Takt. Bei der Gleichspannung, die Gleichstrom bewirkt, herrscht eine konstante Spannung im Stromkreis.

Strom als Gefahr

Strom kann aber auch zu einer Gefahr werden. Neben Metallen leiten auch Salzlösungen Strom. Blut gehört zu den Salzlösungen. Fließt Strom durch Blut, zersetzt sich das Blut und es entstehen dabei giftige Stoffe. Unsere Nerven funktionieren mit schwachem Strom. Strom wird dann gefährlich, wenn die Stromstärke zu hoch ist. Haushaltsstrom kann tödlich sein. Besonders hoch ist das Risiko, wenn Strom von einer Hand zu einer anderen fließt.

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