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    Wenn Sie Ihren Stromverbrauch nicht kennen, können Sie sich an den folgenden Durchschnittswerten orientieren:

    Singles:2.000 kWh/Jahr
    2 Personen:3.500 kWh/Jahr
    4 Personen:5.000 kWh/Jahr
    Grossfamilie:8.000 kWh/Jahr

  • Mit Ökostrom bezeichnet man Strom, der zum grössten Teil aus regenerativen Energien gewonnen wird. Bei den regenerativen Energien handelt es sich insbesondere um Solarenergie, Wasserkraft, Windenergie, Geothermie und Biomasse.
     

Eine kleine Geschichte des Stroms

Die Nutzung und Bereitstellung von elektrischem Strom, wie wir sie heute kennen und gewohnt sind, ist nur auf der Basis zahlreicher Erkenntnisse möglich geworden, die bis in das 18. Jahrhundert und davor zurück reichen.

Erste Entwicklungen

Wichtiger Meilenstein dieser Entwicklung war zunächst die Erfindung der ersten Dampfmaschine durch James Watt im Jahre 1774. Daneben kann Alessandro Graf Volta mit seinen Theorien über Stromerzeugung als wichtiger Wegbereiter gelten. Nach ihm ist die physikalische Einheit der Spannung benannt und er hat die erste Batterie gebaut. 1826 wurde das Ohm’sche Gesetz aufgestellt.

Zwischen 1840 und 1879 wurde das erste Transatlantikkabel verlegt, das die Einführung der Telegrafie begünstigte. Damit beginnt die technische Nutzung von elektrischem Strom im 19. Jahrhundert in den Bereichen Telegrafie und Galvanik. Für diese Bereiche waren Batterien zunächst noch völlig ausreichend.

Erste Generatoren

Mit Hilfe des elektrodynamischen Prinzips, das Werner von Siemens um 1866 bemerkte, konnte die Entwicklung des ersten dynamischen Generators in Gang gesetzt werden. Diese Generatoren konnte von Siemens als Zündmaschinen für die Zündung von Sprengstoff auf den Markt bringen und verkaufen.

Aus diesen Generatoren entwickelten sich im Laufe der Zeit große Maschinen, um den zunehmend größer werdenden Strombedarf abzudecken. Solche Stromnetze stellten elektrischen Strom bereit, der für die Beleuchtung mit Bogen- oder Glühlampen - öffentlich und privat - genutzt wurde. Daneben wurde Strom auch für den Betrieb von Leuchttürmen verwendet.

Erste Kraftwerke

So kam es 1882 zur Entstehung erster Kraftwerke, die erst noch mit Wasserturbinen oder Dampfmaschinen betrieben wurden. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden statt dessen Dampfturbinen eingesetzt, die bis in die Gegenwart als Quelle der Stromerzeugung dienen. Um die Stromversorgung abdecken zu können, wurde 1915 ein Braunkohlekraftwerk gebaut. Um den Strom transportieren zu können, entstanden 1917 die ersten Hochspannungsleitungen.

Entscheidung für den Wechselstrom

Der so genannte Stromkrieg im ausgehenden 19. Jahrhundert brachte die Entscheidung zwischen Gleichstrom und Wechselstrom. Die Entscheidung fiel auf den Wechselstrom. Einer der Gründe dafür war: Die Übertragung des Wechselstromes auf beliebige Werte ist relativ verlustarm, nur Wechselstrom ermöglicht die Verteilung von hohen Stromleistungen.
Die Verwendung von Wechselstrom hat allerdings auch einige Defizite, wie beispielsweise seine permanent wechselnde Spannung, aus der letztlich Leistungsschwankungen resultieren. Dies führte dazu, dass in der Mitte des letzten Jahrhunderts die so genannte Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung in Erscheinung trat. Die Entwicklung der Leistungselektronik machte jüngst eine Verbindung beider Stromarten möglich.

20. Jahrhundert und danach

Die Erfindung von Fernsehen, Radio und Haushaltsgeräten führte zu einem immer größer werdenden Strombedarf. Die flächendeckende Bereitstellung von Strom hatte sich zu einem rentablen Geschäft entwickelt, so dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts sowohl Industrie als auch Privathaushalte eine Strom-Nutzungsgebühr bezahlen mussten.

Die aktuelle Forschung fragt nach alternativen Möglichkeiten der Energiegewinnung und der Verbesserung von bereits existierenden Verfahren. Aber auch Erkenntnisse, die heute gemacht werden, basieren allesamt auf den Erkenntnissen von Forschern früherer Jahrhunderte.

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