Raumklimageräte: Hitze raus!
Bei der unerträglichen Hitze draußen, sollten wenigstens in den eigenen vier Wänden kühle Temperaturen vorherrschen. Viele Bewohner laufen deshalb in die Elektronik-Märkte – und stellen fest, dass die Kühlungsgeräte ausverkauft sind.
Eigentlich ist es ja schön, dass es dieses Jahr einen richtigen Sommer gibt. Solange man ein kühles Plätzchen für eine Hitze-Pause findet. Mit einer modernen Klimaanlage sollte das eigentlich kein Problem sein. Wer so eine noch nicht hat, wird momentan allerdings auch Schwierigkeiten haben, ein Gerät aufzutreiben. Denn in den meisten Elektro-Märkten sind die Kühlgeräte bereits ausverkauft.
Die Nachfrage nach Klimageräten steigt
Sowohl im Gewerbe- als auch im Privatbereich steigt die Nachfrage nach Klimageräten. Denn bei den hohen Temperaturen fällt das Arbeiten schwer. Mediziner wissen, dass bei Temperaturen von mehr als 26 Grad Celsius die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Menschen sinkt. Hat man ein solches Gerät in Wohnung oder Büro, sollte man allerdings darauf achten, dass die Differenz zwischen Außen- und Innentemperatur nicht zu groß ist, nämlich maximal sechs Grad Celsius. Bei höheren Temperaturunterschieden besteht Erkältungsgefahr.
Welcher Geräte-Typ soll’s sein?
Grundsätzlich ist zwischen zwei Gerätearten zu unterscheiden: einem Monoblock-Modell und zweiteiligen Anlagen. Erstere sind leicht selbst zu montieren, da sie die warme Luft über einen Schlauch nach draußen befördern. Bei den zweiteiligen Anlagen ist der Einbau etwas aufwendiger, weil der Verbindungsschlauch mit dem Kühlmittel und die Stromversorgung des Kompressors nach außen geführt werden müssen. Deshalb ist die Installation seit 2008 auch nur noch durch den Fachmann auszuführen. Bevorzugt gekauft werden die Klimageräte der Effizienzklasse A, die verbrauchen weniger Strom und sind damit umweltfreundlicher. Außerdem sind viele der gängigen Kühlgeräte mit Wärmepumpen ausgestattet, die die in der Luft gespeicherte Wärmeenergie in der kalten Jahreszeit zum Heizen verwenden.
Eine gute Dämmung sorgt für eine angenehme Temperatur
Es lohnt sich aber auch, frühzeitig über alternative Methoden nachzudenken, wie man für ein angenehmes Klima in der Wohnung sorgt. Nämlich z.B. mit der richtigen Dämmung. Die sorgt zudem auch im Winter für die richtigen Temperaturen – und spart erheblich Heizkosten. Die Südeuropäer haben auch ein einfaches und probates Mittel gegen die Hitze: Sie schließen die Fenster und Türen, sobald die Temperaturen sommerlicher werden. Roll- und Fensterläden halten jeden Sonnenstrahl draußen, gelüftet wird erst in den kühlen Abendstunden. Und dann richtig, indem man sämtliche Türen und Fenster aufreißt. So entsteht ein Durchzug, der deutlich spürbarer ist, als das Lüftchen von Ventilatoren. Wer schon einmal im Urlaub in eines der nach außen etwas abweisend wirkenden Häuser hineingegangen ist, weiß, dass es ein äußerst erfolgreiches Konzept ist.
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