Nettostromproduktion verharrt auf Vorjahreswert
Noch im Vorjahr konnte man einen rasanten Anstieg der deutschen Stromerzeugung verfolgen. Nun hat die Wirtschaftskrise den Kraftwerken einen Strich durch die Rechnung gemacht, das Jahr 2008 führte zu einer Stagnation: Die Nettostromproduktion stieg lediglich um 400 Millionen von 598,9 Milliarden Kilowattstunden auf 599,3 Milliarden Kilowattstunden. Dies teilte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mit.
Für Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, ist der Grund für den Stillstand klar: „Der Konjunktureinbruch im letzten Quartal 2008 hat sich auch auf den Absatz der Stromwirtschaft ausgewirkt.“
Gemessen an der Gesamtmenge waren die Energieträger Kohle und Kernenergie auch im letzten Jahr führend: Sie erzeugten 65 Prozent des deutschen Strombedarfs. 15 Prozent erzielten die erneuerbaren Energien, 14 Prozent der Energie wurde aus Erdgas produziert.
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