Vor Klima-Treffen in Paris: Erneuerbare Energien für Afrika gefordert
Kurz vor einem internationalen Klima-Treffen in Paris, meldete sich der französische Außenminister zu Wort: Bernard Kouchner forderte den Ausbau erneuerbarer Energien in Afrika und wies daraufhin, dass die Energieversorgung auf dem schwarzen Kontinenten „eine entscheidende Frage“ sei. Dabei nahm er – wie so oft – die Industrieländer in die Pflicht und mahnte sie daran, einen Teil der Anpassung an den Klimawandel zu finanzieren. „Die Afrikaner haben das Recht, ihre Energie der Zukunft zu wählen“, zitiert ihn das Verbraucherportal Verivox.
Am kommenden Montag und Dienstag treffen sich in der französischen Hauptstadt Vertreter der 17 wichtigsten Industriestaaten, die zusammen für drei Viertel der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich sind. Das Treffen in Paris gilt als Vorbereitung auf die im Dezember mit großer Spannung erwartete Klimakonferenz in Kopenhagen.
Der Auftritt Kouchners wurde von kritischen Tönen begleitet: Kritiker bemängelten die wenig vorbildliche Rolle Frankreichs bezüglich des Energiesparens, die Pressekonferenz Kouchners sei unnötig beleuchtet worden lautete ihr Vorwurf.
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