Ulrich Nußbaum hält Kritik an Vattenfall für unberechtigt

In den vergangenen Tagen wurde Kritik an der Ökostrom-Entscheidung des Berliner Senats laut: Der Umweltexperte der Grünen, Michael Schäfer, warnte davor, dass der Wettbewerbssieger Vattenfall den öffentlichen Einrichtungen der Hauptstadt lediglich als grün deklarierter Strom andrehen würde, der in Wahrheit aber mit Anteilen aus Kohle- und Atomstrom gemischt sei, schreibt „Welt Online“.

Das für die Ausschreibung gewählte Zertifizierungsverfahren wies deutlich daraufhin, dass kein Strom aus Kernkraftwerken geliefert werden dürfe und der Herkunft des Stroms offengelegt werden müsse. Darum lässt Finanzsenator Ulrich Nußbaum, der die Wahl zu Gunsten Vattenfalls abgesegnet hatte, die Kritik nicht gelten: Das EECS-System, das bei der Beurteilung der Anbieter zur Anwendung kam, biete „maximale Transparenz über Herkunft und Produktionszeit des Stroms“, schreibt „ad-hoc-news.de“ unter Berufung auf Angaben Nußbaums.

Ab 2010 trimmt die Hauptstadt ihre Einrichtungen auf „grüne Energie“. Vattenfall darf den Ökostrom bis 2012 liefern, danach wird eine neue Ausschreibung initiiert.

Der Beitrag wurde am Montag, den 18. Mai 2009 um 12:37 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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