“Allianz”-Idee der Atomlobby stößt auf taube Ohren
Die Bildung einer „Allianz“ stellte Walter Hohlefelder, Präsident des Deutschen Atomforums, der Ökoenergie-Branche in Aussicht. Mit dem Hinweis auf sieben alte Reaktoren, die zur Stilllegung anstehen, wollte Hohlefelder die Branche der erneuerbaren Energien mit einem „politischen Preis“ locken, der in den Ausbau der Alternativ-Energien fließen soll. Geknüpft an die Bedingung, dass die Laufzeiten der Reaktoren verlängert werden, schreibt „Welt Online“.
Die Ökoenergiebranche ließ die Atomlobby eiskalt abblitzen. „Atomkraft und erneuerbare Energien passen nicht zusammen“, zitiert „Welt Online“ Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Die ablehnende Haltung der Branche gründet unter anderem darin, dass Großkraftwerke die Anforderungen einer immer stärker auf erneuerbaren Energien basierenden Stromversorgung nicht erfüllen würden. Auch Hermann Albers vom Bundesverband WindEnergie findet für den Vorstoß der Atomlobby wenig Beachtung: „Längere Laufzeiten von Kernkraftwerken blockieren die Windenergie in Deutschland.“
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