E.ON-Chef Bernotat fordert gleiche Spielregeln für alle

Der deutsche Stromgigant E.ON sonnt sich gerne im Lichte der Erneuerbaren Energien. Vorstandschef Wulf Bernotat untermauerte im Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ die Vorreiterrolle des Konzerns bezüglich Investitionen in alternative Energie. „Es gibt wahrscheinlich kein Energieunternehmen, das die erneuerbaren Energien mit vergleichbarer Geschwindigkeit ausbaut.“

Wie „Die Welt“ schreibt, plant E.ON bis 2011 Investitionen in Höhe von acht Milliarden Euro in die erneuerbaren Energien. Bereits heute betrage der Anteil an den Gesamtinvestitionen in die Stromerzeugung rund 25 Prozent, verkündete Bernotat.

Der E.ON-Chef wandte sich mit einem Appell an die Teilnehmer der im Dezember in Kopenhagen stattfindenden Klimakonferenz: Gleiche Klimaschutz-Spielregeln für alle Branchen, fordert Bernotat. Und meint damit die Einführung eines globalen Emissionshandelssystem, dass nicht nur Energie- und Industriebetriebe in die Pflicht nimmt, „sondern auch Verkehr, Landwirtschaft und Bauwirtschaft“.

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 05. Mai 2009 um 09:06 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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